Adaptive Bandweitenregelung

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TobWen
DD-WRT Novice


Joined: 01 Jul 2006
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PostPosted: Sun Jul 02, 2006 11:31    Post subject: Adaptive Bandweitenregelung Reply with quote
Hallo,

besitzt DD-WRT eine Art "adaptive Bandweitenregelung"?
Ich erkläre Euch kurz, was ich meine:

Nehmen wir an, es hängen zwei Rechner am Router.
Wenn nun der 1. Rechner ein Linux-ISO zieht (volle Geschwindigkeit) und der 2. Rechner etwas machen will, hat der 2. Rechner ja meistens Pech.
Bei uns ist das jedenfalls momentan so (Fritzbox), aber BrainSlayer meinte ja schon, dass die AVM-Geräte sehr herzschwach sind.

Gäbe es nun eine Möglichkeit, spezielle Ports zu priorisieren? Also ähnlich, wie bei QoS, aber auf den Download bezogen? QoS bezieht sich ja nur auf ausgehende Verbindungen.
Wenn also der 1. Rechner mit voller Geschwindigkeit zieht und dann der 2. Rechner spielen will oder auch einen Download anfangen will, soll der Download des 1. Rechners automatisch oder auf einen vorher eingegeben Wert gedrosselt werden, bis die Daten des 2. Rechners durch sind.

Denkfehler? Gute Idee?

Danke für Kommentare
Tobias
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Joined: 18 Jun 2006
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PostPosted: Sun Jul 02, 2006 12:23    Post subject: Reply with quote
Problem ist dabei nur eines:

Wenn die Daten schon in deiner DSL leitung sind ist die leitung halt dich, den provider muesstest du mal fragen ;)

Ansonsten kannste verschiedene handles mit tc anlegen, ungefaehr so:

$TC qdisc add dev $DEV handle ffff: ingress
$TC filter add dev $DEV parent ffff: protocol ip prio 50 u32 match ip src 0.0.0.0/0 police rate ${DOWNLINK}kbit burst 10k drop flowid :1

bei DSL2000 und nem DD-WRT sollten
TC=/usr/sbin/tc
DEV=ppp0
DOWNLINK=1800
oder so aehnlich sein...

Ich nutz das selbst auch, in zusammenhang mit nem prio scheduler fuer voip > rest...

Wenn ne bestimmte rate erreicht ist dropt er pakete in der hoffnung das kleinere pakete in die dadurch frei werdende bandbreite fallen, fuer voip ist das ganz gut, kann mit fullspeed up und downloaden und wenn ich ich dann telefoniere bricht das ganze um 4k/s ein aber dafuer ruckelt kein telefonieren mehr Wink
Nachteil ist wie immer bei QoS: man verliert ein wenig bandbreite...

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TobWen
DD-WRT Novice


Joined: 01 Jul 2006
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PostPosted: Sun Jul 02, 2006 14:49    Post subject: Reply with quote
Quote:
Wenn die Daten schon in deiner DSL leitung sind ist die leitung halt dich


Aber wie macht FlashGet das? Da kann ich doch auch die Geschwindigkeit für den Download einstellen. Soweit ich weiß, gibt es keinen FTP oder HTTP Befehl, der einen Geschwindigkeit für einen Download (bzw. Server-Upload auf der Gegenseite) nennt. Wenn ich die Download-Geschwindigkeit im FlashGet runterstelle, kann der Mitbewohner wieder vernünftig "arbeiten".

Quote:
Ansonsten kannste verschiedene handles mit tc anlegen, ungefaehr so: *snip*


Danke für den Tipp! Sobald ein DD-fähiger Router da ist, werde ich es probieren!
BrainSlayer
Site Admin


Joined: 06 Jun 2006
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PostPosted: Sun Jul 02, 2006 16:06    Post subject: Reply with quote
das ist ein windows programm. kein kommentar
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TobWen
DD-WRT Novice


Joined: 01 Jul 2006
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PostPosted: Sun Jul 02, 2006 16:10    Post subject: Reply with quote
BrainSlayer wrote:
das ist ein windows programm. kein kommentar


Wie, ist sowas unter Linux nicht möglich? Razz

Ich würde gerne Linux verwenden, leider nur gibt es die Programme dort nicht, die ich verwenden MUSS.
vogel
DD-WRT Novice


Joined: 23 Jun 2006
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PostPosted: Sun Jul 02, 2006 16:38    Post subject: Reply with quote
und welche Programme MUSST du verwenden?

es gibt für fast alles ne alternative unter Linux ..

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TobWen
DD-WRT Novice


Joined: 01 Jul 2006
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PostPosted: Sun Jul 02, 2006 16:48    Post subject: Reply with quote
Unversitäre Seite:
ArcGIS => wird bei uns an der Uni gelehrt, aufgrund der Art der Lizensierung leider nicht unter Linux verfügbar, Alternative: uDig. Nachteil: 150 Leute sitzen um Dich rum mit ArcGIS und Du fragst Dich, wie man die Daten importierst ... und keiner kann Dir helfen.

CorelDraw => wird benötigt, um Karten zu erstellen. Klar, Vektorprogramme gibt es genug, nur Du hast wieder das Problem, dass Du nicht kompatibel bist. Zwar kann man in (eigentlich) kompatiblen Formaten speichern, aber es gibt auf beiden Seiten immer Übersetzungsprobleme.

Paint Shop Pro => läuft in WINE, könnte ich mit Leben!
Office / OpenOffice => läuft, kein Problem.

Private Seite:
Cubase VST / SX1 => keine Chance unter Linux. Alternative: Ardour.
Nachteil: 70% der VST-Plugins funktionieren nicht (über WINE), 100% der DX-Plugins funktionieren nicht und dank der neuen Kopierschutzmaßnahmen, kann man seine gekauften Plugins wohl niemals unter Linux ausführen.

Bleiben nicht noch Treiber-Probleme. ASIO unter Linux oder ALSA, nunja. Meine Hammerfall und die Delta-Karten werden unterstützt.
Aber ob mein Scanner (Canon) oder mein Drucker (ältere Epson) untersützt werden - ich weiß nicht. Und wenn sicher nur über Generic-Treiber.

Da ich Windows und die benötigten Programme kostenlos von der Uni bekomme, sehe ich bislang keinen produktiven Einsatz für Linux.
Bürorechner, super. Server & Router: perfekt. Spezifischer Einsatz, leider ungeeignet.

Wenn alle unter Linux arbeiten würden (also meine Mitstudenten) wäre es ja kein Problem. Aber es fängt schon damit an, dass eine PowerPoint-Präsentation, die man mit OpenOffice (Mac/Win/Linux) erstelt hat, unter MS PowerPoint ganz anders aussieht. Und dann steht man ziemlich dumm da.
BrainSlayer
Site Admin


Joined: 06 Jun 2006
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PostPosted: Sun Jul 02, 2006 17:05    Post subject: Reply with quote
TobWen wrote:
BrainSlayer wrote:
das ist ein windows programm. kein kommentar


Wie, ist sowas unter Linux nicht möglich? Razz

Ich würde gerne Linux verwenden, leider nur gibt es die Programme dort nicht, die ich verwenden MUSS.



nein du vergleichst äpfel mit birnen. unter linux ist das noch viel weniger ein problem als under windows. für deine programme kann ich nichts.PS Cubase SX läuft unter linux mit wine prima. wenn man den kopierschutz ein wenig umgeht

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TobWen
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PostPosted: Sun Jul 02, 2006 17:15    Post subject: Reply with quote
Quote:
nein du vergleichst äpfel mit birnen. unter linux ist das noch viel weniger ein problem als under windows.


Verrätst du mir denn dann das Geheimnis? Die Drosselung soll ja im Router (mit Linux) geschehen und nicht im Client (mit Windows).

Code:
für deine programme kann ich nichts

Sorry, wieso fühlst Du Dich angegriffen? Der User "vogel" hat doch gefragt.

Quote:
Cubase SX läuft unter linux mit wine prima. wenn man den kopierschutz ein wenig umgeht

Dein Juno-Plugin gefällt mir ziemlich gut, wie gesagt endlich kein Synthedit-Mist. Aber trotzdem habe ich keinen nerv, meine teuer gekauften Plugins und das teure SX gegen Raubkopien zu tauschen oder sogar ganz einzustampfen.

Die ganzen PACE-Plugins funktionieren unter Linux nicht, weil sie sich zu tief in die Treiber einnisten und im Musikbereich kenne ich jedes verdammte Plugin. Und für die hochqualitativen Produkte gibt es nunmal keine Alternativen.

Daher verwende ich ja parallel dazu einen Mac, denn da gibt es die Plugins.
Ich kapiere nicht, wieso sich die Programmierer nicht überwinden, auch was für Linux zu machen. Da ist ein leerer Markt ... VSTi-Basis unter Linux schaffen (oder einen funktionieren Wrapper), Cubase SX4 für Linux und schon würden hunderte Musiker umsteigen. Naja.
BrainSlayer
Site Admin


Joined: 06 Jun 2006
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PostPosted: Sun Jul 02, 2006 17:35    Post subject: Reply with quote
das mit sound unter linux ist so ne sache. es gibt leider keine low latency treiberkonzepte für linux. die hersteller kümmern sich einfach nicht um einheitliche schnittstellen

wenn dir juno schon gefällt. was würdest du dann zu tunefish sagen. damit nagelst du jeden access virus an die wand. alles was man für einen song braucht steckt schon in einem plug. ich hab mal zwei demosongs mit angehangen. die sind ausschließlich mit tunefish 2 gemacht ,ohne weitere effekte oder instrumente

wegen deinem bandbreitenproblem. lies mal das
http://www.dd-wrt.com/wiki/index.php/What_is_%22DD-WRT%22%3F#Special_versions



payne_awakening.ogg
 Description:

Download
 Filename:  payne_awakening.ogg
 Filesize:  3.56 MB
 Downloaded:  761 Time(s)


payne_people_over_process.ogg
 Description:

Download
 Filename:  payne_people_over_process.ogg
 Filesize:  4.01 MB
 Downloaded:  760 Time(s)


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TobWen
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PostPosted: Sun Jul 02, 2006 20:53    Post subject: Reply with quote
BrainSlayer wrote:
das mit sound unter linux ist so ne sache. es gibt leider keine low latency treiberkonzepte für linux. die hersteller kümmern sich einfach nicht um einheitliche schnittstellen


Hmm, was ist denn mit BruteFIR? Die "werben" doch gerade damit, dass sie eigentlich "zero Latency" produzieren können.

Ich habe Linux mal zum Mehrspurrecording genommen. 4 Delta 1010 LT => 24 Kanäle mit Ardour. Stabil und schön. Habe es aber mehrmals mit Windows XP simuliert und genauso stabil.
Die Frage ist halt nur, worauf gibt man mehr vertrauen? Auf Generic Envy24-Treiber oder auf Treiber, die speziell für die Soundkarte unter Windows programmiert wurden.
Seit XP hatte ich bei aktiver Produktion keinen blauen Bildschirm mehr! Unser G5 ist am Anfang nur abgestürzt. Logic6 war der Horror schlechthin. Man musste immer "über" die Buttons drücken.

BrainSlayer wrote:
wenn dir juno schon gefällt. was würdest du dann zu tunefish sagen. damit nagelst du jeden access virus an die wand. alles was man für einen song braucht steckt schon in einem plug. ich hab mal zwei demosongs mit angehangen. die sind ausschließlich mit tunefish 2 gemacht ,ohne weitere effekte oder instrumente


Ich habe ehrlich gesagt noch nie mit einem Access gearbeitet. Zu teuer *G*
Den Vanguard habe ich mir gekauft und die K-Station. Beide sehr schön.
Ist der zt3a nicht so ein Access-Sound-A-Like?

btw: Demos klingen echt gut, Mr. Payne :-)

BrainSlayer wrote:
wegen deinem bandbreitenproblem. lies mal das
http://www.dd-wrt.com/wiki/index.php/What_is_%22DD-WRT%22%3F#Special_versions


Noch habe ich das Problem ja nicht, da ich ja noch keinen kompatiblen Router habe, aber das hört sich doch schonmal sehr gut an. Wenn es nun noch adaptiv wäre, wäre es perfekt. Also WENN ich mit 100% ziehe und ein Signal vom Kollegen kommt, dann sollte das extended QoS eingreifen.
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